Lesen Sie den Text.
a. Welche Textsorte ist das?
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a. Welche Textsorte ist das?
Übung 1.
Lesen Sie den Artikel und beantworten Sie die Fragen, indem Sie eine der 4 vorgeschlagenen Variante aussuchen.
Georgs Schule sieht aus wie hundert andere: drei Stockwerke Plattenbau auf kargem Hof, eine Turnhalle, ein paar Holzbänke ... Nicht schön, aber das ist dem 17-Jährigen egal. Er wollte mit anderen lernen, die so sind wie er. Nicht mehr auf den Rest der Klasse warten. Sich nicht mehr langweilen. Und weil so etwas im Westen nur für eine Menge Geld zu haben ist, fährt Georg Gneisenau jetzt jeden Sonntag die 550 Kilometer vom heimischen Schleswig-Holstein nach Jena (Thüringen) zur „Carl-Zeiss-Spezialschule“. Er ist ein West-Ost-Bildungspendler. Und längst nicht der einzige.
In der Jenaer „Spezialschule“ für mathematische Talente unterrichtet ein Lehrer nur 20 Jugendliche pro Klasse. Georg und seine Mitschüler haben statt der üblichen 32 fast 40 Unterrichtsstunden pro Woche, davon allein sieben Stunden Mathe, drei Stunden Physik und drei Stunden Informatik - kein Grund zum Jammern, finden die Schüler. Alle Jugendlichen aus der „Carl-Zeiss-Spezialschule“ interessieren sich für Mathematik und Physik.
Hundert Meter vom Schulgebäude entfernt leben und lernen die 40 Schüler, die nicht aus Jena kommen. In Doppelzimmern mit Etagenbetten. Unterkunft und Verpflegung kosten 300 Mark im Monat, weniger als das Hin- und Herfahren mit der Bahn.
„Es ist kaum zu glauben, dass im Westen so wenig über die guten Schulen im Osten bekannt ist“, sagt Georgs Mutter Barbara Gneisenau, die selbst erst nach mühsamem Suchen in den einzelnen Bundesländern auf die „Carl-Zeiss-Spezialschule“ aufmerksam wurde. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte ihr einfach die Broschüre „Begabte Kinder“ geschickt, ein knapp 100 Seiten starkes Heft mit schlauen Sprüchen („Förderung von begabten Kindern - eine wichtige Aufgabe der Schule“), sinnlosen Ratschlägen („Kaufen Sie dem Kind Nachschlagewerke“), und Fotos von Kindermodels. Nur auf Seite 52 versteckt hat Barbara die Adressen von drei bundesdeutschen „Jugenddorf - Christophorus“-Privatinternaten gefunden. Dort werden begabte Kinder gefördert. Das kostet allerdings, zum Beispiel in Braunschweig, 30.600 Mark pro Jahr - das Gehalt eines Facharbeiters.
А. Jeden Sonntag fährt Georg 550 Kilometer ...
1. nach Hause.
2. zur Schule.
3. zur Arbeit.
4. zu Besuch.
B. Worin unterscheidet sich die Jenaer Schule von den anderen?
1. Die Schüler haben mehr Stunden und lernen in kleineren Klassen.
2. Man muss für die Ausbildung in dieser Schule Geld bezahlen.
3. Es werden hier nur Mathe, Physik und Informatik unterrichtet.
4. Das Schulgebäude hat mehrere Stockwerke und eine Turnhalle.
C. Wo leben die Schüler, die nicht aus Jena kommen?
1. In einem Heim, das mit der Bahn erreichbar ist.
2. Sie leben im Internat gleich neben der Schule.
3. Die Schüler leben und lernen in der Schule.
4. Sie leben in verschiedenen Hotels der Stadt.
D. Wie ist Georgs Mutter auf diese Schule gekommen?
1. Sie hat die Schule selbst nach langem Suchen gefunden.
2. Die Adresse wurde ihr vom Bundesministerium zugeschickt.
3. Sie hat schon früher von dieser Spezialschule gewusst.
4. Die guten Schulen im Osten sind im Westen bekannt.
E. Wie nützlich war für Barbara die Broschüre „Begabte Kinder“?
1. Die Broschüre enthielt viele wichtige Ratschläge und Adressen von Internaten.
2. Alle existierenden Spezialschulen für begabte Kinder waren dort aufgeführt.
3. Die Broschüre war für sie ein nützliches praktisches Nachschlagewerk.
4. Außer Adressen von drei Internaten für Begabte gab es nichts Interessantes.
F. Das Magazin „Focus“ nannte in der Internats-Hitliste...
1. private, ziemlich teure westdeutsche Internate.
2. private und staatliche ostdeutsche Internate.
3. preisgünstige staatliche westdeutsche Internate.
4. moderne preisgünstige Internate in Deutschland.
G. Karl Büchsenschütz war erstaunt, dass ...
1. das Magazin „Focus“ eine Hitliste von deutschen Schulinternaten herausgab.
2. die Schulkosten in manchen Internaten dem Gehalt eines Facharbeiters entsprechen.
3. das Internat Schulpforta bei Naumburg in der Liste an der letzten Stelle stand.
4. die Redakteure von „Focus“ die ostdeutschen Internate nicht berücksichtigt haben.
H. In Schulpforta lernen ...
1. besonders begabte Kinder aus Sachsen-Anhalt.
2. begabte Kinder aus Ost- und Westdeutschland.
3. Kinder aus Orten, in denen es keine Schule gibt.
4. talentierte Kinder aus Naumburg an der Saale.
I. Was lernt Karoline in Schulpforta besonders intensiv?
1. Musik.
2. Naturwissenschaften.
3. Sprachen.
4. Pädagogik.
J. Sind alle „Fürstenschulen“ des Moritz von Sachsen erhalten geblieben?
1. Zwei Schulen sind in Betrieb, die dritte wird wieder eröffnet.
2. Nur zwei Schulen - Schulpforta und Grimma - existieren noch.
3. Alle drei Schulen wurden noch zu DDR-Zeiten geschlossen.
4. Nur Schulpforta in Naumburg setzt die alte Tradition fort.
Übung 2.
Machen Sie Sätze aus diesen Wörtern so, dass sie mit den Sätzen im Text übereinstimmen.
1. Mathematik – für – sich – „Carl-Zeiss-Spezialschule“ – Jugendlichen – und – der – interessieren – Alle – Physik – aus – der.
2. glauben – Es – ist – wenig – im – die – kaum – guten – so – Schulen – im – zu – über – Osten – dass – bekannt – ist – Westen.
3. 52 – Privatinternaten – hat – die – Nur – Adressen – auf – Seite – drei – Barbara – bundesdeutschen – versteckt – von – „Jugenddorf - Christophorus“ – auf – gefunden.
Übung 3.
Während der Sommerferien haben Sie einen deutschen Jungen oder ein Mädchen kennengelernt. Schreiben Sie ihm einen Brief. Sprechen Sie über den Beginn des Schuljahres in Ihrer Schule, über Ihre Lehrer, Freunde, den Zeitplan, die Themen, die Sie studieren, usw. Fragen Sie ihn nach Neuigkeiten. Ihr Brief sollte ungefähr 100 bis 140 Wörter enthalten.
Lesen Sie den Text. a. Welche Textsorte ist das? Lerntipp! Es gibt verschiedene Textsorten, z.B. Interview, Bericht, Gedicht u.a. Jede Text...